Behandlung von Angst- und Panikstörungen, spezifischen Phobien, Burnout-Syndrom sowie die Behandlung aller Formen von Depression.

Hinter vielen Beschwerden, die den gesamten Körper betreffen, wie Kopf-, Bauch-, Brustschmerzen und Rückenbeschwerden, verbirgt sich häufig eine körperliche (bzw. verkörperlichte) Depression oder somatische Störung. Die Ursache sind zumeist seelische Konflikte. Bei diesem Krankheitsbild sprechen die üblichen allgemeinmedizinischen Behandlungen nicht an, sodass die Patienten manchmal eine jahrelange Odyssee an Arztbesuchen, Operationen und Krankenhausaufenthalten hinter sich haben, bevor die richtige Diagnose gestellt und die geeignete Therapie gefunden wird.

Angsterkrankungen

Ängste und Phobien wie Platzangst, Angst vor Spinnen, großen Menschenmengen, vor dem U-Bahn- oder Autofahren oder vor Krankheiten können das Alltagsleben erheblich beeinträchtigen. Ebenso wie Zwangsstörungen, die häufig in Zusammenhang mit Unsicherheit, Zweifeln und Ängsten auftreten. Aufgrund der stark ausgeprägten körperlichen Symptome, wie. z.B. Herzrasen, Schwindel sowie Kribbel- und Taubheitsgefühlen gehen die Betroffenen - und zumeist auch die behandelnden Ärzte - von rein körperlichen Ursachen aus und ziehen eine psychotherapeutische Behandlung zunächst nicht in Betracht.

 

Obwohl Ausprägung und Symptomatik oft sehr unterschiedlich sind, eignet sich für diese Erkrankungen die kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientierte Expositionstherapie oft am besten.
Das heißt, wir üben gemeinsam sich dem zu stellen, was die Ängste auslöst, wie zum Beispiel mit dem Aufzug oder der U-Bahn zu fahren.
Das Behandlungsergebnis ist zumeist so zufriedenstellend, dass Sie anschließend wieder Ihren Alltagsaktivitäten nachgehen können, selbst wenn die Erkrankung bereits jahrelang bestanden hat.

  • Flugangst
  • Platzangst
  • Angst einkaufen zu gehen

 

  • Angst vor Menschenmengen
  • Angst vor Spinnen / Tieren
  • Soziale Ängste / Phobien

Depressionen

Charakteristische Anzeichen für eine Depression sind Schuldgefühle, Antriebsarmut, das Gefühl der Gefühllosigkeit, das Fehlen von Lebendigkeit, Gewichtsabnahme, Schlafstörungen, das Gefühl der Verzweiflung, Hoffnungs- und Ausweglosigkeit, bis hin zur Suizidabsicht. Auch das Erleben von Konzentrationsstörungen, die den Betroffenen wie der Beginn einer Demenz erscheinen, zählt dazu. Das Denken fällt dann so schwer, als ob man gegen einen Widerstand denken würde, verbunden mit unentwegtem Gedankenkreisen, was nur erschöpft und nicht weiterhilft.

Burn-Out und Anpassungsstörungen

Die Auslöser für diese Art der Erkrankungen können ganz unterschiedlich sein. Schicksalsschläge wie Verlust und Trennung oder das Gefühl in einer wichtigen Situation versagt zu haben, all das kann zu behandlungsbedürftigen Symptomen führen. Die Ursachen liegen häufig darin, nicht „Nein-Sagen“ zu können. Die Betroffenen haben zumeist nicht gelernt, sich abzugrenzen oder haben den Anspruch immer perfekt sein zu müssen, da sie glauben, nur dadurch anerkannt, gewertschätzt und geliebt werden zu können. Dies geht oft mit der Aufgabe der eigenen Bedürfnisse oder sogar des eigenen Selbst einher.

Ganzheitliches Therapiekonzept

Ich behandle Sie unter Berücksichtigung eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes, was zunächst die Abklärung Ihres körperlichen Status mit Ihrem Hausarzt und ggf. mit Spezialisten beinhaltet.

Die Behandlung Ihres Leidens umfasst insbesondere Ihre individuelle Situation, Ihre Originalität mit ihren Ressourcen, Begabungen und gesunden Anteilen. Wichtig dabei ist die Informationsvermittlung und Aufklärung (Psychoedukation) über die Erkrankung unter der Sie leiden, damit Sie das genau verstehen. Denn Sie selbst sind die wichtigste Person in der Therapie. Sie sind die Chefin/der Chef Ihrer selbst und Ihres Selbst!

Jede Therapieentscheidung erfolgt immer in Absprache mit Ihnen und mit Ihrem Einverständnis. Jeder Therapieschritt wird mit Ihnen besprochen, z.B. ob und warum eine medikamentöse Therapie sinnvoll ist oder ob die Indikation für eine Einzel- und/oder Gruppentherapie zielführend ist.

Bei Angsterkrankungen werden die Expositions- und Konfrontationstherapie, abhängig vom Störungs-/Krankheitsbild, auch außerhalb der Praxis stattfinden (z. B. Bus fahren, Hausbesuch, Einkaufen üben im Supermarkt).

Bitte beachten Sie: Da auch körperliche, bzw. somatische Störungen und Erkrankungen (von Soma = Leib) zu psychischen Problemen führen, ist es wichtig, dass vor Beginn einer Psychotherapie körperliche Ursachen ausgeschlossen sind, wie z. B. Schilddrüsenfunktionsstörungen.

Nichtmedikamentöse Methoden

Die nichtmedikamentöse Behandlung umfasst Psychotherapie, Entspannungsverfahren und medizinische Hypnose. Auch ergänzende Methoden wie Akupunktur oder ein Selbstsicherheitstraining können den Therapieerfolg unterstützen.

Medikamentöse Methoden

In manchen Situationen können Medikamente für den Heilungsprozess sinnvoll sein. Dabei muss abgewogen werden zwischen dem Nutzen, dem persönlichen Leidensdruck sowie den Nebenwirkungen. Hier folge ich dem Motto: Wenn die „Nebenwirkung“ der Erkrankung, also das tatsächliche Leiden, deutlich schlimmer ist als die mögliche Nebenwirkung des Medikaments, sollte die Unterstützung durch ein Medikament nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Dies geschieht ausschließlich in gemeinsamer Absprache mit Ihnen. Die medikamentösen Behandlungen beinhalten Akutmedikation, Prophylaxe sowie Botox-Injektionen bei chronischer Migräne.

Weitere Therapiemethoden

Ergänzende Methoden, wie Akupunktur, Hypnose oder ein Selbstsicherheitstraining, können den Therapieerfolg unterstützen.

Termine und Kontakt

Vieles lässt sich besser im persönlichen Gespräch klären. Nehmen gern Sie gern mit mir direkt Kontakt auf und rufen Sie mich an unter 089 - 210 220 60 oder schreiben Sie mir eine E-Mail an praxis(at)harryconrads.de